März 2018

Tag 272 | 01.03.2019

Damit das Verdeckgestänge zum Pulverbeschichter kann, nehme ich es auseinander. Wie gesagt, habe ich ja lange mit mir gerungen, ob ich es auseinandernehme. Niete gibt es nicht mehr, bzw. sie sind schlecht zu bekommen. Aber das Gestänge zusammengebaut beschichten zu lassen ist irgendwie auch eine schlechte Lösung. Also habe ich alle Niete aufgeschliffen und jetzt ist es beim Beschichten. Viel zu reparieren gab es am Gestänge erfreulicherweise nicht. Lediglich eine Schraube am rechten Verdeckverschluß war abgerissen und ich mußte sie ausbohren und das Gewinde neu schneiden. Oder hätte, wenn mir nicht in den Sinn gekommen wäre die Gewinde allesamt auf M5 zu vergrößern. Also habe ich alle Gewinde ausgebohrt und neu geschnitten. Leider habe ich zwischendurch übersehen, daß ein 5er Bohrer im Akkuschrauber eingespannt war D'oh! . Also mußte ich auch noch eine Einnietmutter setzen.

Außerdem rieselte beim Drehen des Spriegels der Rost lautstark im Inneren. Weil ich ja sowieso Löcher zum Hohlraumversiegeln setzen wollte, habe ich die nun gleich etwas größer gebohrt. Viel vom Dreck ließ sich dann schon rausschütteln. Dann habe ich einen alten Bremsflüssigkeitsschlauch mit Kreppband auf die Fugendüse des Staubsaugers geklebt und die Reste aus dem Spriegel gesaugt. An sich sieht er von innen aber gar nicht so schlecht aus. Das Meiste war abgerostete Grundierung. Mit einer Hohlraumkonservierung nach dem Pulvern sollte das Thema durch sein.

Danach habe ich dann die Löcher und Senkungen in den Verschlüssen angepasst. Einer der Verschlüsse ist wohl schon einmal erneuert worden, denn der Linke ist aus Zinkdruckguß, der Rechte aus Messing. Welcher der ältere ist, kann man sich ja denken. Die Türen sind auch beim Beschichter, weil ich die Kanäle für die Dichtungen sauberstrahlen lasse. Das geht mit der Hand ja auch nicht so supertoll und ich möchte wenigstens im Bereich der Dichtungen sicher sein, daß der Lack später auch hält.

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Tag 273 | 02.03.2019

Weiter geht es mit den Kotflügeln. Der vordere linke ist ja etwas zerknittert. Darum nehme ich das Rad ab, in der Hoffnung das es sich besser ausbeulen lässt, wenn er am Auto festgeschraubt ist. Schon nach fünf Minuten nervt es mich, daß man ohne Verrenkungen nicht richtig gucken kann. Das geht auf der Bühne echt besser. Also baue ich den KF ab und tickere ein bischen drauf rum. Aber die Beulen und Knicke sind überall. Als ich sehe, daß an einer Stelle ein Riß im Bördel außen ist, beschließe ich es gut sein zu lassen. Ich schweiße den Riß und dengele das Gröbste raus. Entweder bleibt es so (Stichwort Charta von Turin heiligsei) oder wird wieder gespachtelt, mal sehen. Dann habe ich den Kotflügel von innen komplett mit der Drahtbürste geputzt und Brunox epoxy gesprüht. Viel Rost war nicht dran, der Koti war ja auch vor dem Unfall gerade erst deswegen gekauft worden...

Weil das Rad eh ab war, habe ich die Radkappenklammern angenietet. Das mache ich jetzt immer wenn das Rad sowieso ab ist, dann wird man auch irgendwann fertig damit. Mit den gelbverzinkten Klammern sieht es übrigens sehr herrschaftlich aus. Ausprobiert habe ich heute den gestern gelieferten Exzenterschleifer. Der ist von Mirka, macht fünf Millimeter große Kreise und war auch wieder echt teuer. Aber er schleift ordentlich was weg kräftigsei!, Profiwerkzeug bleibt Profiwerkzeug. Und immer noch billiger als Festool, was ich erst kaufen wollte. Damit ist der hintere linke Kotflügel blitzschnell abgeschliffen. Von außen. Innen muß ich natürlich trotzdem wie ein Idiot mit der Drahtbürste putzen. Das dauert natürlich. Und kurz bevor ich fertig war, bin ich doch noch durchgebrochen. Ich will ehrlich sein, beim ersten Rostloch dachte ich noch "Das erledigt der Unterbodenschutz". Aber es tauchten immer mehr Löcher auf und jetzt muß ich wohl doch noch Bleche einsetzen. Ohhh... weia!

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Tag 274 | 03.03.2019

Heute muß ich alles, was ich noch gelbverzinkt haben möchte, zusammensuchen. Morgen bringt mein Kollege die nächste Rutsche für seinen Käfer weg und ich kann mich auch noch einklinken. Gut, daß schon alles im extra eingerichteten "Zinkeimer" ist. Nur die etwa sechzig Schlauchschellen muß ich noch auseinanderschrauben. Außerdem kann ich auch gleich noch Teile für den Pulverbeschichter mitgeben, das ist praktisch. Ich lasse die Stoßstangen noch pulvergrundieren. Auch für die gilt: Mit der Hand dauert das ewig.

Vorne ist ja schon fertig. Hinten besteht kein Handlungsbedarf. Bisher. Als ich die Stange abhabe, ist es aber wieder soweit: Die Kobolde im Kopf kommen raus und finden es scheiße, daß die Stoßstange im unteren Bereich etwas krumm ist. Also schneide ich sie - wie vorne - ein, biege sie gerade und schweiße den Schlitz wieder zu. Dabei fallen mir die diversen zusätzlich reingebohrten Löcher auf. Ich weiß ja noch nicht genau, wo ich die Steckdose für die Anhängekupplung anbauen will. Nur: Auf die Stoßstange kommt sie garantiert nicht wieder. Also die Löcher auch noch zuschweißen und weil ich schon dabei bin, werden die Löcher vom D-Schild auch gleich zu gemacht. Unter den Stoßstangenecken hat sich - wie bei fast allen Kübelstoßstangen - der Rost eingenistet und drückt die Ecken hoch. Da haue ich mit zwei Hämmern (einer hinten, einer vorne) so lange drauf, bis das Dicke rausrieselt. Nach dem Beschichten lasse ich da Wachs reinlaufen und dann dichte ich es ab . Das funktioniert gut. Leider bricht der Hammer auf einer Seite schon durch das Blech au weia!. Also schneide ich die Ecke großflächig auf, entroste den Zwischenraum und fertige ein Reparaturblech an. Gut daß das Blech 2,5 mm dick ist, das läßt sich sehr gut schweißen und glattschleifen. Zuletzt bohre ich noch Löcher in den Untergurt an denen man dann später die Kabel für AHK, NSL und Rückfahrscheinwerfer festbinden kann. Wenn man schonmal dabei ist...

Nachdem ich die Sachen weggebracht habe, fange ich mit dem hinteren, linken Kotflügel an. Die Hälfte der Löcher kann man noch zupunkten. Man muß zwar ein wenig dem Rost hinterherschweißen, aber es geht. Nur vorne unten ist alles zu sehr verrostet. Deshalb setze ich das kleinstmöglich Blech ein und bohre das Loch für die Kotflügelschraube neu. Sitzt alles wieder gut, ich bin zufrieden. Fehlt nur noch der rechte Kotflügel, aber es ist zu spät um noch was zu bestellen. Darum baue ich ihn nur ab und mache Feierabend.

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Tag 275 | 09.03.2019

Diese Woche habe ich noch ein wenig kurz getreten, damit sich die Viren vollständig verflüchtigen können. Das scheint erledigt zu sein, darum geht es jetzt wieder verstärkt zur Sache. Die letzte große Anstrengung steht an: Lackvorbereitung. Angefangen habe ich heute mit dem Kotflügel hinten rechts. Da war ja nicht mehr viel zu Erledigen. Das Meiste habe ich ja schon nebenbei erledigt, als ich den Schweller rekonstruiert habe. Denkste, Puppe. Drei geschlagene Stunden habe ich an dem Ding rumgebürstet. Zwar war er von innen extrem gut in Schuß, so schlecht ist Bitumenunterbodenschutz scheinbar doch nicht, aber bis die Pampe weg war hat es gedauert. Und von außen gab es Rost. Nicht tief, aber viel. Danach noch alles mit Brunox Epoxy eingesprüht lackier! und damit bin ich mit den Kotflügeln fertig. Vorn rechts ist ja NOS, den muß man nur aufrauhen.

Also zur Karosserie. Die Tarnflecken müssen restlos ab, weil der Lack einfach schlecht ist. Fast 20 Jahre drauf, aber klebt trotzdem noch und setzt das Schleifpapier zu. Da hält dann auch nichts drauf. Dank des neuen Exzenterschleifers geht es aber einigermaßen. Die Reling - oder wie man das nennen soll - will ich aber komplett entlacken. Da war mir letztes Mal schon nicht ganz wohl dabei, daß ich die Lakeikrampen und Ecken nicht besonders sorgfältig angeschliffen hatte. Da wird später das Verdeck befestigt und ich will es gerne haltbar lackieren. Und tatsächlich blättert der Lack teilweise verdächtig leicht unter der Drahtbürste ab. Richtige Entscheidung, obwohl das natürlich wieder ewig dauert. Und unter den Verdeckkrampen im Heck kommt die Spaßbremse des Karosseriebauers promt zum Vorschein: Rost um die Krampen ohh!. Da muß ich jetzt als alles klein, klein mit diversen Drahtbürsten putzen damit es hinterher auch schön bleibt.

Bei der Gelegenheit schleife ich die Motorklappe ab. Nur anschleifen ging nicht. Alles voller totem Lack auf diversen Sicken und Näpfen. Da ging komplett entlacken genauso schnell. Die Tarnbremsleuchte hat scheinbar mal einen unsanften Kontakt gehabt, die Klappe ist in dem Bereich eingedrückt. In der rechten, unteren Ecke der Kennzeichenprägung finde ich auch noch Dellen. Das beule ich ein wenig aus und ziehe eine dünne Spachtelschicht über den Rest. Aber es ist noch zu kühl zum Spachteln. Geht zwar aber dauert ewig, bis der Spachtel anzieht. Auf dem linken Seitenteil ist der Lack der Tarnflecken dermaßen dick und zäh daß ich das Seitenteil gleich mit Drahtbürste und Negerkeks komplett entlacke, es hilft nix. Anschließend noch einmal mit dem Schleifer drüber und es sieht bezaubernd aus.

Wenn ich mir die matte, metallische Pracht so angucke, bin ich fast schon soweit alles bis aufs Blech abzuputzen. Mal sehen, was die Kobolde zu dem Thema zu sagen haben. Zum Feierabend werde ich noch mit dem schönsten Abendlicht seit Monaten belohnt, das stimmt fröhlich.

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Tag 276 | 10.03.2019

Weiter geht's. Lackvorbereitung Karosserie. Am linken Schweller ist ja eh' kaum noch Lack, darum schleife ich den komplett ab. Inklusive B-Säule. Nur die Einstiege müssen jetzt noch entlackt werden. Das Seitenteil vorne ist eine Problemzone. Es ist relativ schlecht repariert, deshalb wartet da noch Spachtel. Aber das alles abzukratzen möchte ich vermeiden. Danach müßte man ja doch wieder spachteln und das Seitenteil habe ich ja sogar schon in Neu da. Also bürste ich den Spachtel nur an der einen Stelle ab, wo Rost zu sehen ist. Aber es tun sich ausnahmsweise mal keine Abgründe auf. Der Rost war eng begrenzt. Um die schwarzen Tarnflecken abzuschleifen brauche ich aber erst neues 40er Papier. Habe ich nicht drauf geachtet, es ist alle. Heute ist Sonntag...

Na gut, dann kann man ja schon mit der Fronthaube anfangen. Relativ schnell stellt sich heraus daß die schwarzen Tarnflecken hier am allerzähesten sind. Sofort setzt sich der Negerkeks zu und ist auch gleich reif für die Mülltonne, unglaublich. Was ich schon die ganze Zeit befürchtete, wird wahr: Das muß alles ab. Also nacheinander Drahtbürste, Negerkeks und Exzenterschleifer angesetzt und nach einer halben Stunde ist es blank. Natürlich nicht die ganze Haube nein, nein, nein nur der ganz linke Streifen bis zur ersten Sicke. Das wird dauern. Dann finde ich daß ich die Nachbarschaft für einen Sonntag genug terrorisiert habe und mache Feierabend, bevor die Leute mit Forken und Fackeln vor der Tür stehen grins!.

Oh, ich sehe gerade daß es zu schneien anfängt. Sicher nicht die beste Witterung für meine Lackierpläne...grummel!

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Tag 277 | 13.03.2019

Hmm, ich habe beim Abschleifen drei ominöse Löcher in der A-Säule gefunden. Wenn ich raten sollte, würde ich sagen da war mal ein Zubehör-Spiegelhalter mit Blechschrauben angebracht. Seltsamerweise ist eines der Löcher auch schon wieder zugeschweißt. Falls da ein ulkiges Bundeswehr-Teil angebracht war, welches ich zwar nicht kenne, das ich aber unbedingt brauche wenn ich es kennenlerne, möchte ich die Löcher natürlich nicht zuschweißen.

Und der Halter vom Türfangband vorne ist lose. Ich kann leider nicht sagen, wie genau der Halter in der Säule angeschweißt war. Vielleicht könnte man da mit einer Lochpunktschweißunng was erreichen, vielleicht muß man Nähte ziehen. Wie immer in solchen Fällen frage ich erstmal im MFF nach. Mal sehen, was sich da ergibt. Ansonsten habe ich mit entlacken weitergemacht. Drahtbürste, Negerkeks, kleine Drahtbürste. So geht das immer weiter. Heute habe ich das linke vordere Seitenteil und die Hälfte des Frontabschlußblechs geschafft.

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Tag 278 | 14.03.2019

Ich lag mit meiner Vermutung schon richtig: An der A-Säule wurde vom Bund nichts angeschraubt. Deshalb sind die Löcher nun zugeschweißt. Und ich habe ein Superfoto einer ausgebauten A-Säule bekommen. Der Halter für das Fangband ist jetzt wieder fest, zwei 5-mm-Lochpunkte haben ihn befestigt.

Ausprobiert habe ich heute, die Entlackung mithilfe eines Heißluftföns zu beschleunigen. Wenigstens die nicht ausgehärteten Tarnflecken sollten sich so schnell entfernen lassen. Das klappt auch, aber sonderlich geschickt stelle ich mich dabei nicht an. Als sich dann mit einem lauten "PLONK!" HUCH! der erste Frosch in der Haube einnistet, gebe ich diese Methode erschrocken auf. Dann halt Drahtbürste. Der Frosch zieht sich zwar beim Abkühlen von selbst raus, aber lieber kein Risiko eingehen.

Abgebürstet habe ich heute noch zwei Streifen von der Haube - der Lack wird immer zäher - und den Rest des Abschlußblechs.Ein wenig wehmütig war mir schon zumute, gehen zusammen mit dem Lack doch nun auch die letzten Reste der riesigen roten Kreuze. Damit ist der museale Ansatz ja nun endgültig zum Teufel.

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Tag 279 | 16.03.2019

Die Haube ist von außen komplett blank, was für eine Arbeit! Aber von Innen gibt es jetzt wirklich nur die ganz kleine Nummer. Alles mit Schleifvlies aufrauhen und die blanken Stellen bekommen Grundierfüller aus der Dose. Und natürlich war auch der Plan wieder ein Satz mit X. Auf der gesamten Innenseite hat sich ein dünner, gleichmäßiger Sprühnebel von zwei oder drei Lackierungen abgesetzt. Gerade so fest, daß man ihn mit Vlies nicht wegkriegt, aber nicht fest genug zum Überlackieren. Also innen auch noch alles klein, klein angeschliffen. In den Ecken sogar nochmals die Drahtbürste angesetzt.

Danach dann mit 2-K- Grundierung aus der Sprühdose lackiert. Die hatte ich noch im Anbruch, bevor sie schlecht wird... Außerdem kann ich dann heute noch abdichten. Und weil gerade eine Wolkenlücke durchzieht, drehe ich den Wagen schnell um, damit ich die rechte Seite abbürsten kann.

Ob es an der Routine liegt, oder die Motivation doch stärker war als ich dachte? Ich bin von der rechten, hinteren Ecke bis zum Einfüllstutzen gekommen. Da bürste ich noch das Grobe ab. Aber dann höre ich auf. Ich bin schon 10 Stunden dabei und den Rest des Stutzens abzubürsten wird noch anstrengend. Besser, man macht das ausgeschlafen.

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Tag 280 | 17.03.2019

Heute ist der letzte Rest Altlack fällig. Das Seitenteil hat dann noch fast zwei Stunden gebraucht, aber das lag daran daß der Tankstutzen sich ob der Verwinkelung und Enge sehr schlecht abputzen ließ. Und damit ist die Karosse komplett entlackt, ich bin heilfroh Knockout!! Nie wieder, das nächste Mal wird tauchbadentlackt. Wenn das heißt, ich muß ein Jahr Zeitungen austragen oder Dosen im Supermarkt einräumen, dann ist das eben so. Nur Drahtbürste kommt nicht wieder in Frage!

Damit man das Schleifen aber nicht verlernt, rauhe ich den Kotflügel vorne rechts mit Vlies auf. Da muß ich auch noch einen Klecks Grundierung auf mein nachträglich eingeschweißtes Verstärkungsblech für die Stoßstangenaufnahme sprühen, der soll heute auch noch abgedichtet werden. Das ging auch recht flott, er ist ja Werksgrundiert, da muß man nicht mit so viel Aufwand an- uns abschleifen wie bei den Anderen.

Als ich gestern die Haube von innen grundiert habe, flog aus den Verstrebungen reichlich Dreck in die frische Grundierung. Hatte ich vergessen, auszupusten... Das kann ja nicht so bleiben, deshalb schleife ich den Dreck jetzt aus der Grundierung. An einer Stelle hatte ich auch übersehen, daß dort noch Hohlraumwachs klebte. Da ist die Grundierung beim Ausblasen natürlich weggeflogen. Gut, daß ich noch Grundierfüller habe. Damit sprühe ich dann eine zweite Lage Grundierung (teilweise sogar eine Dritte) und die Haube ist von innen bereit zur Lackierung.

Nachmittags habe ich noch angefangen die Stellen, die es nötig haben zu spachteln. Warm genug ist es gerade so eben. Man merkt, daß ich wenig geübt bin Flächen zu spachteln, es hakelt etwas. Natürlich ist die Kübelkarosserie ob der Sicken auch echt undankbar zu spachteln. Vor allem am Tankstutzen, aber da muß ich die Überlappnaht wieder glatt ziehen, es hilft nichts. Als ich aber schon fast fertig bin und die Fläche schon so gut wie perfekt ist, übertreibe ich es mit dem Schleifen und ziehe noch eine fette Riefe in den Spachtel Nein, nein, nein! FEIERABEND!

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Tag 281 | 18.03.2019

Vorhin habe ich das Verdeckgestänge beim Pulverbeschichter abgeholt. Leider sind doch Durchrostungen im Frontspriegel aufgetaucht, aber ich wurde nicht informiert augenverdreh!. Naja, was soll's. Benutzbar ist es trotzdem und heulen macht es jetzt ja auch nicht besser. Ich probiere es aus, vielleicht muß ich mir noch was überlegen. Die Stoßstangen hat er auch pulvergrundiert. Ich habe aber nur noch die Stoßstangen abgedichtet und dann war die Lust erschöpft.

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Tag 282 | 19.03.2019

Die letzte große Aktion steht an: Schweller spachteln. Das wird ob der Sicken knifflig werden da eine schöne Fläche hinzubekommen, ohne daß der Spachtel Zentimeterdick wird. Ich werde es schon schaffen, heute habe ich erstmal das grobe zugezogen. Morgen bekomme ich leihweise einen Bandschleifer, mit dem kann man das Allergröbste gut wegschleifen. Ich höre geradezu die entsetzten Aufschreie, aber lasst euch versichern: Das geht. Und nach Rücksprache mit meinem Lacklieferanten habe ich den Tankstutzen innen mit Epoxydharzgrundierung auslackiert, er konnte nicht garantieren daß die PUR-Grundierung den Spritdämpfen dauerhaft standhält.

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< Voriges Kapitel: Februar 2019

Spriegel aussaugen

Tag 272: Die Rost- und Grundierungskrümel ließen sich ganz einfach entfernen.

Verdeckverschlüsse

Tag 272: Die Verschlüsse werden ab jetzt mit M5 angeschraubt. Einer war sogar noch aus Messing.

Radkappenklammern

Tag 273: Die verzinkten Klammern machen ordentlich was her. Natürlich sieht man sie nachher nicht mehr.

Kotflügel Rostschutz

Tag 273: Brunox Epoxy für den verknitterten Kotflügel.

Reparaturblech Kotflügel HL

Tag 274: Kleiner ging das Blech nicht.

Panorama von links

Tag 274: Links sind die Kotflügel fertig. Jetzt noch der rechte Kotflügel hinten.

Ansicht links vorn

Tag 275: Links vorne ist noch nicht ganz fertig. Ich brauche erst wieder Schleifpapier.

Ansicht links hinten

Tag 275: Wir wußten, daß es so endet: Alles blank.

Ecke Kofferraumklappe

Tag 275: Natürlich sieht das zum Anbeißen aus. Aber dauert!

Halter Türfangband

Tag 278: Türfangbandhalter wieder angeschweißt.

Thermisch entlacken

Tag 278: Entlacken mit dem Heißluftfön: Geht, aber ich bin zu ungeschickt dafür.

Kofferraumhaube innen

Tag 279: Die Haube mußte doch komplett angeschliffen werden. Der Lacknebel saß zu fest.

Entlacken rechts

Tag 279: Die rechte Seite ist fast fertig entlackt.

Lampentopf rechts

Tag 280: Den NOS-Kotflügel habe ich schon abgedichtet.

Seitenteil vorn rechts

Tag 280: Wenn das fertig ist, ist die rechte Seite schon fertig gespachtelt. Außer der Schweller...

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