Der Kübelwagen

Gekauft habe ich den Kübel 1997, diese rührselige Geschichte habe ich ja schon im Tagebuch erzählt. Hier stehen nur die harten Fakten.

  • VW 181
  • Typ 18-63
  • Gebaut: Geburtsurkunde bestellt
  • Erstzulassung am 12.2.1970
  • Motor: "H", 1500 ccm, 44 PS
  • Vorbesitzer: 4

Wie die Experten anhand des Baujahres bemerkt haben, handelt es sich um einen Pendelachser. Lustige Tatsache: Durch das Vorgelege hebt der Pendelachs-Kübel beim Beschleunigen das Heck an. Wenn man bei getretener Bremse die Kupplung kommen lässt, wackelt er dadurch den Hintern, das kommt an der Ampel immer gut an. Das erste Baujahr unterscheidet sich noch in einigen Kleinigkeiten von der späteren Serie (1500er Motor, Vorgelege anders übersetzt usw.) Das macht die Ersatzteilsuche nicht gerade einfacher, aber einfach kann ja jeder. Der VW 181 wurde mit allerlei Bauteilen aus dem VW Programm gebaut. Man muß ja nicht konstruieren, was man auch einfach aus dem Regal ziehen kann.

Ich habe eine Geburtsurkunde bestellt (12/17), allerdings dauert es wohl mehr als vier Monate, bis sie ankommt. Dafür ist sie schon wieder teurer geworden, VW verlangt mittlerweile 65 Euro dafür! Ich lasse mich überraschen. Den Herstellungszeitraum kann man schon mal grob anhand des VW-Mikrofiches schätzen. Irgendwann zwischen Produktionsbeginn und Ende 1969 ist es auf jeden Fall schon mal.

Mikrofiche

Die Fahrgestellnummer ist zwischen der 2151 und der 2473. Also ist es sogar ein richtig Alter, das war zwar keine Absicht beim Kauf, aber heute freue ich mich natürlich drüber. In der Bestandsliste vom Kübel-Klub (ext) langt es trotzdem leider nur für Platz 177.

Nachdem ich so langsam vergegenwärtigt hatte was ich da für ein frühes Modell habe, bekam der Plan den Kübel wieder mit Flecktarnlackierung zu versehen natürlich prompt Risse. Momentan bin ich so weit, den Wagen innen in der VW-Werkslackierung zu machen und außen bin ich unschlüssig. Auch da gilt: Die Zeit wird es ausweisen.

Nach oben

Das ist ja schon bekannt: Kurz nach dem Kauf.

Dann einen Kübel geschlachtet, nach dem sich heutzutage mancher die Finger lecken würde...

Mehr brauchte ich aber nicht.

Und das war der Lohn der Arbeit. Ich weine heute noch. Dämlicher Lastwagenfahrer.

Der Unfall hat aber vieles von diesem Bild bezahlt. Das Dach, die Astabweiser, den Lack, und teilweise sogar noch die Felgen.

© 2016-2018 BoxerStop | Sitemap | Impressum