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Mein 1302-Tagebuch 2014

15.12.2014

Heute nur den Himmel ausgebaut. Die schwache Hoffnung, ihn noch mal nehmen zu können nachdem er gereinigt wurde hat sich erwartungsgemäß zerschlagen. Völlig im Arsch. Hoffentlich habe ich genug Bilder gemacht. Aufwendig gemacht ist das Dach schon, obwohl es in diesem MJ ja schon einige Vereinfachungen erfahren hat. Ob das von Vorteil ist, finde ich noch raus. Immerhin brauche ich schon mal diverse Spriegel in der 300 Euro Klasse nicht, die hat das Dach nicht mehr. Unter der zerstaubten Dämmatte auf dem Dach des Motorraums sind noch mal erhebliche Farbreste des Originallacks zu Tage gekommen. Es ist tatsächlich Geminiblau. Schöne Farbe...für andere. Meins ist das nicht. Morgen mal bei Volksteile anrufen, schon mal Preise vorfühlen.

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14.12.2014

Jaa, fleißig war ich ja nicht gerade dieses Jahr in Sachen Tagebuch. Gemacht habe ich allerdings trotzdem einiges. Zum Beispiel die Hinterachse höhergelegt. Hat nur drei Anläufe gebraucht. Die Drehstäbe wollten allerdings mit dem Schweißbrenner aus den Federstreben gelöst werden. Und weil das so gut ging, habe ich auch gleich noch die Federstreben aus dem Neuerwerb eines Kollegen geflammt: 924 Turbo. Ist ja die gleiche Achse, nur teurer.

Und noch dütt und datt, fällt mir gerade nichts mehr ein. Ansonsten war nur fahren angesagt, deshalb hat man so ein Auto ja in erster Linie. Achso: Den Vergaser habe ich endlich zum Überholen gegeben. Sieht sehr schick aus und hat gar kein Spiel mehr. 220 € hat es gekostet. Eingebaut wird er aber erst im Frühjahr, für die Zwischenzeit habe ich einen Bus-Vergaser der etwas besser beisammen war als der Originale umgedüst und abgedichtet. Lief gleich viel besser, der Motor hat aber nicht mehr soviel Dampf von unten, wenn man mich fragt. Vielleicht sollte man lieber eine etwas größere Hauptdüse einbauen.

Genug der Rückschau. Heute bin ich, nachdem ich monatelang die Garage renoviert habe, mit dem Käfer eingezogen. Erstmal habe ich die Serienfelgen draufgesteckt, die Weltmeisterfelgen werden über den Winter frisch lackiert. Weiß noch nicht, ob ich es selber mache. Vielleicht kann man ja mal über die Firma einen guten Kurs beim Felgenjockel kriegen, warum arbeitet man denn eigentlich in der Branche? (Nachtrag: Nö, keinen guten Kurs. Für das Geld bekomme ich auf dem MKT einen Satz fertig gepulverter Weltmeisterfelgen inklusive Nabendeckel. Die spinnen, die Lackierer.) Und dann bin ich mit dem größten Angstgegner in den Ring gestiegen: Das Verdeck! Nachdem ich ja den ganzen Sommer nicht dazu gekommen bin, mit Käfer und Wohnwagen mal in den Urlaub zu fahren weil ich immer Angst vor dem Regengott hatte. Deshalb habe ich beschlossen das Dach nun mal in Angriff zu nehmen, obwohl der Drang mit Kübel oder Bus anzufangen immer größer wird. Eins nach dem Anderen, reiß Dich zusammen! Also erst einmal den Verdeckbezug runter nehmen. Der ist ja schon mal echt stümperhaft raufgetackert, im wahrsten Sinne des Wortes. Frei nach dem Motto: "Müssen viele Tackerklammern rein", ist der Bezug mit Myriaden von Klammern festgetackert. Das die Hölzer faul und das Gestänge durchgerostet ist hat den "Sattler" nicht abgehalten. Obwohl ich "Sattler" in Tüttelchen setze ist die traurige Wahrheit, daß derjenige, welcher das Dach erneuert hat, tatsächlich mit der Sattlerei seinen Lebensunterhalt verdient. Die Kunden können einem leidtun. Besser als das bekomme ich es auf jeden Fall hin, hoffentlich kann man den Verdeckbezug noch mal nehmen*...

Der Frontspriegel fällt gleich zusammen mit dem Bezug vom Gestänge ab, der muß wohl auch mal neu. Dann das Verdeckpolster. Das ist schon mal nicht mit den Spanntüchern vernäht, deshalb ist es verrutscht. Und zerrissen. Und der nächste Kandidat für eine Erneuerung. Die Spanngurte sind vorne auch abgerissen. Wahrscheinlich während der zweite Spriegel verbogen und vom Gestänge abgerissen ist... Der Himmel ist natürlich auch nicht mehr zu retten, ich habe es auch nicht erwartet. Der Metallrahmen vom Heckfenster ist wohl noch mal zu gebrauchen, das Pressholz -man ahnt es schon- nicht. Und das Gestänge ist, mal von dieser unerfreulichen Sache mit dem abgerissenen Spriegel abgesehen, Vorne heftig verrostet. Links reicht eventuell Strahlen, rechts nicht. Also lautet die erste Bestandsaufnahme:

  • Gestell richten, schweißen und lackieren.
  • Alle Holzteile neu.
  • Himmel neu.
  • Verdeckpolster neu.
  • Heckscheibenrahmen (Metall) strahlen und lackieren*.
  • Heckscheibendichtung neu.
  • Alle Verdeckdichtungen neu.

Wenn der Bezug sich mit dem Loch für die Heckscheibe noch mal einbauen lässt, reicht reinigen und imprägnieren*. Wenn. Gott sei Dank habe ich mich in diesem Fall zur Abwechselung keinen Illusionen hingegeben. Ungefähr damit habe ich gerechnet. Was das wieder kostet!

* Diese Zähne habe ich mir dann selbst gezogen. Das kommt neu.

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04.05.2014

Heute komme ich endlich dazu an der AHK die Kabelhalter anzuschweißen. Ich habe mir nämlich anstatt der geplanten Klemmen eine andere Kabelbefestigung ausgedacht. Und zwar werden 4 mm Schweißdrähte angeschweißt und die Kabel mit Kabelbindern befestigt. Sieht gut aus, und man sollte das dem TÜV-Onkel als original verkaufen können. Vielleicht sollte man es dann nicht im Internet breittreten, aber egal. Dann kommt auch gleich der gebrochene Halter dran. Ich werde zwar noch einen neuen bauen, aber zunächst muß der hier es tun. Ich bin recht zuversichtlich daß das eine Weile halten wird.

Und falls es noch mal wieder warm wird, will man ja auch wieder komplett offen fahren, deshalb habe ich noch die neue Fensterheberschiene nachgebogen. Jetzt geht sie, wenn auch unter leichtem Schaben, an der Fensterhebermechanik vorbei, klappert aber natürlich noch immer in der Führung. Die neue Zierleiste sitzt erwartungsgemäß katastrophal und sieht auch so aus. Ich habe auf dem MKT darauf geachtet, sieht bei allen so scheiße aus. Offensichtlich bin ich wieder mal der einzige, der sich daran stößt. Wie man allerdings die Scheibe rauf- und runterkurbeln soll ohne die Dichtungen innen wie außen binnen kürzester Frist vollkommen zu zerstören müßte mir dann noch mal jemand erklären. Ich bin mir sehr sicher, daß das 1972 irgendwie anders, besser funktioniert hat. Wie immer gilt: Wer was weiß, klärt mich bitte auf!

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03.05.2014

Heute habe ich endlich den Wagen ausgeräumt. Viel war es ja nicht, aber man soll sich ja auch mal über die kleinen Dinge freuen. Deshalb habe ich noch das Karmann-Emblem angebracht. Es steht allerdings etwas ab. Ob das der Paßform des Seitenteils oder der Tatsache daß es u. U. ein Schild vom Karmann Ghia ist geschuldet ist, weiß ich allerdings nicht.

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01.05.2014

Das erste verregnete und kühle MKT seit Jahren. Das hat im Gegensatz zu früher die Leute allerdings nicht abgehalten, es waren gefühlt noch mehr Leute als letztes Jahr da. Jedenfalls kam es mir auf dem Teilemarkt noch nie so gerammelt voll vor. Viele Teile habe ich auch dieses Jahr nicht gekauft. Nur eine schöne Karmann-Plakette habe ich gefunden. Dann noch einen Volkswagen-Schriftzug vom T2a für den T5, einen Schlüsselanhänger und einen Straßenkartensatz von 1972/73.

Einen Vergaser habe ich nicht gefunden, mußte mich aber von Peter Frieds Teileäffchen beschimpfen lassen das "wir" immer alles geschenkt haben wollten, nur weil ich den völlig verdreckten, nicht kompletten und ausgeschlagenen 34er Solex nicht für 50 Euro kaufen wollte. Kleine Info am Rande, Herr Fried: Ausgeschlagen habe ich selber, der kostet mich nix. Wenn der Haufen Schrott aus der Vergaserschüttung keinen eingelaufenen Drosselklappensitz gehabt hätte, hätte ich ihn auch gekauft. Auch für sechzig Euro. Aber einen Fuchs für Kernschrott aufzurufen und dann beleidigt sein, weil ich ihn nicht kaufen will, weil es Kernschrott ist, ist einfach nur unverschämt und unprofessionell. Ich mach' das auch nicht erst seit gestern, Klugscheißer. Zudem wollte ich die Vergaserkarkasse nicht für dünnes oder geschenkt, ich wollte sie g a r n i c h t.

Aber mit schlechter Laune konnten heuer so einige Händler dienen. Löbliche Ausnahmen: Reifen Günther, Wagenteile, die Jungs und Mädels, die mir die schöne Karmann-Plakette verkauft haben, Radio-Kleinschmidt und der junge Mann mit niederrheinischem Akzent der die Werkzeuge verkauft hat. Man kann auch freundlich sein, dann kaufen die Leute auch was. Bei der Gelegenheit auch gleich mal die Brasil-Vergaser beäugt. Okay, so scheiße sehen sie auch nicht aus. Allerdings immer noch billig genug um einen auf Verdacht ohne Rechnung und Rückgabemöglichkeit auf dem Treffen zu kaufen. Wäre aber echt billig (120 € für neu) gewesen.

Der Stand von VW Classic war übrigens die einzige fußgängerfreie Zone im ansonsten supervollen Gelände, wie eine Todeszone oder eine Pestkolonie :) Geschieht euch recht, ihr arroganten Konzernzahnrädchen. Früher habt ihr eure Altautokunden nicht mit dem Arsch angeguckt, aber jetzt auf einmal New Beetle Cabrios (!) auf's Maikäfertreffen stellen und auch absahnen wollen! So nicht! Und noch was, ihr Fachleute: Den T1 hätte man auf seinem Podest ruhig mal hin- und herrollen können, damit das arme Ding da nicht den ganzen Tag mit -8 Grad Sturz x-Beinig rumstehen muß.

Nachmittags fing es dann aber doch noch an, sich so richtig einzuregnen. Dann fing auch schon die Rückreisewelle an. Als der Regen aufhörte, war der Platz schon recht leer und auch auf dem Teilemarkt nichts mehr zu holen. War trotzdem wieder schön. Und wieder kein Foto, diesmal habe ich die Kamera gleich ganz zu Hause vergessen.

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30.04.2014

Natürlich nicht mehr geschafft die AHK zuende zu montieren. Dafür konnte ich noch die bestellten Ersatzteile bei Volksteile abholen. Ernüchternd: mal wieder sind die Teile offensichtlich nach Augenmaß gefertigt. Die Fensterheberschiene ist zu weit, die Rolle am Heber kann seitlich rausrutschen. Und sie ist auch zu breit, sie bleibt am Fensterheber hängen dadurch läßt sich das Fenster nur dreivierel herunterkurbeln. Müssen die Fenster beim Maikäfertreffen eben oben bleiben, es ist eh' Regen angesagt. Ansonsten das Auto nur noch abgestaubt, es hatten sich erstaunlich viele Pollen abgelagert.

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27.04.2014

Heute finde ich raus, ob sich das Kabel der Anhängerkupplung in der von mir geplanten Art und Weise verlegen läßt. Aber erst einmal in Ruhe auf dem Sofa bei "Eine schrecklich nette Familie" die Kabelschuhe auf die siebenpolige Strippe gequetscht. Dann schreite ich zur Trennung des Kabelbaums unter der Rücksitzbank. Die Abzweigungen stelle ich mit glücklicherweise nach wie vor verfügbaren Antik aussehenden Verteilern für 6,3mm Kontakte her. Sieht aus wie 1975, staak! Bei der Gelegenheit kommt auch gleich der scheußliche Plastikstromdieb für die Sitze weg.

Dann das Fersenbrett raus, es ist der Bohrmaschine im Weg, und ein Loch für das Kabel gebohrt und die Kabel gleich durchgesteckt. Leider habe ich keine Tülle zur Hand, die muß nachgerüstet werden. Dann nur noch die Anschlüsse gemacht (AHK und Nebelschluß).

Ja, wenn man das so niederschreibt war es immer nicht viel. Dauert trotzden immer Stunden, wenn man es für privat macht, hetzt einen ja auch keiner. Restarbeiten: Kabeldurchführung montieren, Kabel mit anständigen Klemmen verlegen und die von außen sichtbaren Stellen der AHK optisch aufmöbeln.

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26.04.2014

Frühs ein wenig eingekauft: 7-poliges Kabel (3 Meter 10 Euro. War das nicht schon mal billiger?) Ahnhängerkupplungs-Steckdose aus Alu von Hella (mittlerweile aber auch schon Made in China ). War übrigens im Fachhandel billiger als die komplett schrottige namenlose Dose bei OBI. Dann noch bei der örtlichen Autowerkstatt zwei Kabelschellen geschnorrt (vergessen zu Kaufen). Anschließend habe ich nur noch den schon im letzten April gekauften Zusatzfilter vor den Vergaser gebaut, hoffentlich kam der Brocken nicht aus der Schwimmerkammer.

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25.04.2014

Gestern habe ich im Stau gestanden. Ewig. Als ich die Schnauze voll hatte, bin ich abgebogen und habe erst mal einen Burger gequetscht. Vom Parkplatz der Burgerbraterei kann man schön auf die verstopfte Schnellstraße gucken. Als die Pommes alle waren hatte sich auch der Stau aufgelöst, also los! Als ich zum zweiten Mal heute die Ampel auf dem Schnellweg erreiche bleibt das Auto stehen. Ab da springt er schlecht an, hat Teillastruckeln ohne Ende und läuft allgemein wie ein Bund Wurzeln. Lange Rede, kurzer Sinn, die Ferndiagnosen berufener Menschen haben unisono das Leerlaufabschaltventil im Verdacht. Das ist es aber nicht, denn es funktioniert.

Also gut, dann eben den Vergaser ausbauen. Ich vermute jetzt eine verstopfte Düse. Gewonnen! Die Leerlaufdüse war zu. Bei der Gelegenheit auch gleich noch den Spalt der Kaltstartklappe eigestellt und den Drosselklappenanschlag auch. Was auch immer das verbessern soll, die Drosselklappe hat sich schon recht ordentlich eigearbeitet, eigentlich ist das Unterteil wohl Schrott. Hatte ich ja sowieso schon vermutet. Aber bis ich einen Reservevergaser habe muß er jetzt noch durchhalten. Ist ja bald Maikäfertreffen.

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23.04.2014

Heute habe ich die Radlager eingestellt und bin voller Elan zu einer kleinen Runde aufgebrochen. Zwischendurch einmal angehalten und kontrolliert. Vorne rechts etwas wärmer als links, allerdings alles noch im handwarmen Bereich der Skala. Im nächsten Ort dann wieder das Mahlen, und zwar so laut daß ich beinahe den ADAC zum Abschleppen gerufen hätte. Ernsthaft. Auffallend ist, das es nur bei Geradeausfahrt und in Linkskurven mahlt, in Rechtskurven nicht. Und mir ist endlich die Lokalisation gelungen. War das Geräusch sonst im Stand ja immer weg, hört man es heute recht gut, wnn man den Wagen etwas schiebt. Kommt von hinten rechts.

Also zu Hause den Wagen aufgebockt und am Rad gedreht, autsch, die Trommel ist schon mal gut warm, wäre wahrscheinlich sinnvoll gewesen vorhin mal alle und nicht nur die vorderen Räder anzufassen. Fest ist sie auch. Ohje. Beim zurückstellen der Backen laufen alle möglichen Horrorszenarien vor meinem inneren Auge ab. Und die Trommel ist immer noch fest. Rückwärts drehen, knirsch, Trommel frei. Vorwarts drehen, knirsch, Trommel fest. Da steckt doch was drin? Also Trommel ab und siehe da, die Sicherungsspange des Handbremshebels hat sich verabschiedet und in der Trommel rumrandaliert. Das war ja einfach. Glücklicherweise ist sonst nichts passiert. Also mal wieder eine Bestellmail an Wagenteile schicken...

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21.04.2014

Heute morgen habe ich erstmal meinem Nachbarn geholfen seine neue Anhängersteckdose samt Kabelbaum zu installieren. Das heißt, installiert hat er alles selber, ich sollte nur die letzten Zentimeter machen, nämlich den Anschluß an den CAN-Bus und den Sicherungskasten. Von uns beiden bin nämlich ich der Elektrikexperte, ach du Schreck! Ist aber gut gelaufen. Ansonsten fauler Montag, alle geplanten Arbeiten am Käfer habe ich auf später verschoben.

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20.04.2014

Putzstunde. Ich habe das ganze Auto mit Reinigerknete und Wachs behandelt. Natürlich erst mal gewaschen. Das noble Carnaubawachs habe ich mir aber gespart, der Lack ist ja schön, aber durch die Unterrostungen eigentlich ja fertig mit der Welt. Man kann es auch übertreiben. Schade, das ich die Kamera in der Firma gelassen habe, das Auto funkelt nämlich trotzdem ganz ordentlich.

Da die Sonne aus allen Knopflöchern strahlt, mache ich endlich eine größere Ausfahrt. Schließlich will ja auch die abgedichtete Technik sorgfältig auprobiert werden. Alles unauffällig, das freut. Später am Tag fahre ich noch mit einem Kollegen durch die Gegend um mal zu schauen was da so im Umland für Werkstätten zu mieten sind. Plötzlich ist das mahlende Geräusch wieder da. Bei eingehender Untersuchung fällt auf, daß das Radlager vorne rechts wackelt. Was soll das? Ich bin auf gar keinen Fall mehr als ein paar hundert Kilometer gefahren, nachdem es nachgestellt wurde. Okay, ist hoffentlich Zufall. Stelle ich morgen nach.

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19.04.2014

Als erstes habe ich heute die Seitenverkleidung demontiert, um mal bei der Scheibe nach dem Rechten zu sehen. Eigentlich will ich es ja gar nicht wissen aber was hilft's? Also Verkleidung ab und siehe da: die Fensterschiene hat sich verabschiedet. Abgerostet. Doch ein Kopp und ein Arsch die VW und Porsche, passiert beim Elfer auch regelmäßig. Ist allerdings etwas teurer, beim VW ist es mit schwachen 30 Euro getan. Allerdings erst nach Ostern. Zusätzlich habe ich nun endlich begriffen, wie man die Rücksitzbank ausbaut. Muß man die Scheiben gar nicht für bewegen, nur die Gurte aus dem Weg räumen... Naja, die Schiene wäre aber so und so abgebrochen.

Ansonsten war ja nur noch der Innenraum zu komplettieren, das ging dann doch recht schnell. So, jetzt ist es noch nicht mal zwölf, was tun? Anstatt fernzusehen bin ich in die Scheune gefahren und habe die AHK geholt, die dort noch rumsteht. Angeblich passt die bei Pendel- und Schräglenkerachsen, also probieren wir das doch einfach mal aus... Stimmt. Passt. Das Problem dürfte nur die hängende Hinterachse sein, die Kupplung schwebt recht dicht über dem Boden und lädt ja recht weit nach hinten aus. Die Befürchtungen bestätigen sich während einer Probefahrt. Zu steil darf die Auffahrt nicht sein, sonst kracht's.

Ebenfalls aufgetreten: Ein echt fieses, mahlendes Geräusch. Das war so laut, das ich einen halben Kilometer auf dem Fußweg gefahren bin aus Angst das ich was verliere oder etwas frißt. Kam aber nicht wieder.

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18.04.2014

Getriebe, die wasweißichwievielte. Nachdem ich die Problematik mit der Schaltung mit einem Kollegen besprochen hatte, fiel mir selbst auf, was an der Symptomatik merkwürdig ist. Daß man im Stand schon in der falschen Schaltgasse landet, nämlich. Zusammen mit der einwandfreien Funktion der einzelnen Schaltstangen ließ mich das zu dem Schluß kommen daß mit dem Getriebe wohl doch alles in Ordnung ist. Also heute morgen die Zündung noch mal richtig eingestellt und eine Probefahrt gemacht. Mit Zwischengas schaltet es sich auch nicht besser runter, die schon als wahrscheinlicher Übeltäter ausgemachte Synchronisierung des zweiten Ganges fällt also aus. Ich will jetzt niemanden mit endlosen Schilderungen langweilen wie wir die Schaltung wieder und wieder eingestellt haben, einen anderen Schalthebel organisierten, die Schaltstange ausgebaut und kritisch beäugt haben und noch einmal alles eingestellt haben, des Rätsels Lösung präsentiere ich aber und stelle sie zur Diskussion: Am Ende haben wir die Schraublöcher der Schaltplatte aufgefräst und konnten die Platte so weiter verschieben. Dadurch kann man mit der Platte weiter nach rechts, kommt beim Schalten weiter nach links in die Schaltgasse und alles flutscht wie neu. Und nein, es gibt auch keine Probleme mit dem Rückwärtsgang. Auch die Schaltgassen sitzen exakt, das kann man fühlen. Wenn jemand begründete Zweifel an der Art und Weise der Reparatur hat, oder gar weiß, was das Getriebe für Unbill ausbrütet wenn man die Platte so nachfeilen muß schreibt bitte eine E-Mail.

Nachdem das geschafft war haben wir den Rest des Motors zusammengebaut. Die Motorhaube zu montieren war unerwartet aufwändig, ich hatte beim zuschneiden der Motorraumverkleidungen den Platzbedarf der Halter nicht bedacht und so mußte das Blech noch ambulant zurechtgeschnibbelt werden. Schäm Dich! Am Ende war aber alles am Platz und ich habe das Auto nur noch in seine Garage gefahren.

Aber Halt, die Rücksitzbank kann man ja eben noch reinlegen, dann ist sie endlich aus dem Bus raus. Also Deckel auf den Tunnel montiert und die Bank geholt. Damit die Bank reingeht, muß man beim Cabrio die Kurbeln der hinteren Fensterheber etwas zur Seite drehen. KNIRSCH! Und schon kann man das Fenster hinten rechts mit der Hand auf und ab bewegen... Das lief bis jetzt immer v o l l k o m m e n unauffällig, was soll man da sagen? Eins vielleicht: WAS DAS WIEDER KOSTET! Aber das finde ich noch heraus, heute hatte ich keine Lust mehr nachzuschauen.

Allerdings fühlt es sich so an, als ob "nur" der Scheibenrahmen vom Fensterheber abgefault wäre. Der Fensterheber bewegt sich scheinbar noch, na der Morgen wird es an den Tag bringen. Schließlich habe ich ja einen Haufen Zeit gespart, weil das Getriebe drin bleiben kann... Mehr davon morgen! Ach ja, Die LiMa hat 'nen Lagerschaden, im Winter gibt es also auch was zu tun

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07.04.2014

Die Restarbeiten von Sonntag haben noch auf mich gewartet. Leider war ich nicht mehr so aufnahmefähig, da es in der Firma heute echt anstrengend war. Also habe ich es nicht mal mehr geschafft den 1. Zylinder in ZZP zu stellen, ich mußte tatsächlich den Verteiler ausbauen und nachschauen. Egal, dann lief der Wagen. Schaltet sich aber immer noch beschissen... Mal sehen, ob die Saison nicht vorzeitig endet, ich muß erst mal sacken lassen das alle Arbeit umsonst war und das Getriebe noch mal raus muß.

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06.04.2014

Heute erst einmal die Schaltstange ans Getriebe geflanscht. Dann versucht, den Schalthebel einzustellen. Kann ja eigentlich nicht so schwierig sein, sollte man meinen. Haben wir ja auch schon hundert mal gemacht. Naja, ich war noch dabei mir meinen kleinen Hühnerkopf zu zerbrechen als Tim mit dem Wagenheber vorbei kam. Deshalb war dann erst mal der Motor dran. Es waren noch Kleinigkeiten zu komplettieren. Keilriemen, Kraftstoffleitung, Gaszugrohr, Kupplung und noch was. Der Einbau zog sich etwas hin, ist bei Montage mittels Rampen und Wagenheber nicht ungewöhnlich. Die seltsame Form der neuen Motorraumdichtung hat auch kein Stück geholfen, es hat etwas geklemmt. Gut, das Tim mir geholfen hat, das hat einiges an Gebastel gespart. Danke noch mal!

Dann Den Ölsiebdeckel abmontiert und neue Dichtungen mit schön Mumpe montiert. Nächster Ölwechsel wahrscheinlich mit Hammer und Meißel, aber vielleicht jetzt mal dicht.

Teil drei war dann schon etwas unerfreulicher. Zwei Sachen sind unter dem Auto zu installieren: Gaszug und Spritleitung. Ein Festival der Fehlkonstruktionen. Eng und dunkel, entweder man sieht es oder man greift es, ätzend. Kein Wunder, das die V-Waffen nicht funktioniert haben, wurden ja auch vom selben Ingenieurscorps konstruiert. Erschwerend kam dazu, das die neuen Repro-Getriebelager den gesamten Motor-Getriebe-Verbund ein winziges Stück angehoben haben, deshalb mußte ich die toperhaltene vordere Motorraumdichtung mit einem Teppichmesser irgendwie aus dem Weg schnibbeln. Anders war der Gaszug nicht zu verlegen, die Durchführung ist bestimmt einen bis anderthalb Zentimeter höher als vorher. Das hat insgesamt fast zwei Sunden gedauert. Länger als der Einbau des Motors... Der Auspuff sitzt natürlich auch höher als vorher und ist dadurch auch nicht gerade besser zu montieren. Wenigstens sitzen die Endrohre jetzt schön hoch in den Ausschnitten.

Anschließend war Ölauffüllen angesagt. Schnell den Peilstab aus dem Kofferraum holen. Klemmt. 20 Minuten drängeln und zergeln, ausflippen und schimpfen. Dann war der Kofferraum zwar auf, aber ich hatte endgültig keine Lust mehr. Feierabend! Öl habe ich natürlich trotzdem noch aufgefüllt, sonst kommt da nur Kummer nach. Und Fotos habe ich auch nicht gemacht! :(

Der ominöse Kondensator ist tatsächlich ein Entstörkondensator und kommt auf Kl. 15! zur Erklärung: Das war vorhin noch die Fräge aller Frägen. Früher hätte man sich einen Mann vom Fach suchen und ihn um Antworten anbetteln müssen. Oder sich mittels Gesprächen oder Büchern Fachwissen draufschaffen müssen, zu beurteilen ob das Objekt tatsächlich der vermutete Entstörkondensator sei. Oder raten. Alles Zeitaufwendig oder gewagt ohne Ende und mit nicht unerheblichem Verspottungspotential seitens des erwähnten Fachmannes behaftet. Heute geht das so: "entsörkondesator käfer" bei Google eingeben (ja, tatsächlich ohne "t"), bei der Bildersuche das passende Teil raussuchen und den zum Bild passenden Text lesen. Obwohl ich bei Motor Talk gelandet bin kann man wahrscheinlich davon ausgehen das die Antwort richtig war, vor allem weil sie sich so schön mit meiner schwachen Erinnerung über Sinn und Zweck sowie vermutete Anschlußstelle deckt ;) In was für Zeiten leben wir doch!

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05.04.2014

Rundreise durch den hannöverschen Automobilfachhandel. Da Europarts in Reden kein MOS-Fett hat, WARUM AUCH IMMER, muß ich noch zu Heil und Sohn um Fett und Öl zu kaufen. Sie haben kein passendes Getriebeöl. Heu-wä-gel-chen. Was sie haben ist 75W120. Gibt's das wirklich? Kalt wie Nähmaschinenöl und warm wie Staucherfett? Egal, will ich nicht. Also n o c h mal zu Obi (da hatte ich im Auftrag schon Blumen geholt, frühmorgens) und mich (es ist mittlerweile nach elf) im durch die ganzen dämlichen Freizeitgärtner und Amateurzimmerleute heillos verstopften Baumarkt für einen halben Liter Öl Stundenlang an der Kasse langweilen. Mein Gott, kauft doch im FACHHANDEL! Der Schweineladen hier ist sowieso zu TEUER!

Anschließend Getriebe eingebaut. Die Reprolager passen eigentlich recht gut. Allerdings ist das vordere Lager komplett mit einer 3-5 mm dicken Gummischicht überzogen. Da rutschen nicht nur die Wellscheiben rein, auch die Muttern verschwinden fast komplett. Kein Mensch kann beurteilen wie fest diese Muttern denn nun eigentlich angezogen sind. Deshalb habe ich die Gummischicht erstmal abgeschnitten, dann gehts. Ansonsten die übliche Paranoia: Sitzt das Getriebe mit den schäbigen Nachfertigungslagern etwa schief? Egal. Es fehlt nur noch das Masseband. Habe ich ja neu! Ist bloß schätzungsweise doppelt bis dreifach so lang wie das Originale. Da ich keine Lust auf Umlötorgien habe, und das Band ja auch schon ausgiebig in Tectyl getränkt wurde, ist es jetzt in einer echt formschönen Schleife verlegt.

Zu guter Letzt noch den Ölstand ergänzt und ein wenig die Ölspuren vom Getriebe geputzt. Schließlich will ich ja sehen, wenn es undicht ist. Oh, hier hängt ja ein Kabel frei rum, ist das etwa Klemme 50? Ich habe es nicht mehr herausgefunden, morgen ist ja auch noch ein Tag.

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01./02.04.2014

Ölpumpe ausgezogen (Abzieher: 9,50 €, dafür habe ich ihn nicht selbst gebaut) und abgedichtet, sowie Kleinigkeiten erledigt. Vielleicht hätte man das Zündgeschirr vor dem Saugrohr einbauen sollen. Eigentlich wollte ich ja schon mal das neue Getriebelager einbauen, habe aber leider keinen gekröpften 15er Ringschlüssel und ohne geht es nicht, zu eng. Naja, dann halt am Wochenende.

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30.03.2014

Heute sind Getriebe und Motor dran, abdichten heißt die Losung des Tages. Den Anfang macht das Getriebe. Ausbauen, Achswellenflansch und Differentialdeckel ab, putzen, putzen, Dichtungen und Simmerringe drauf, zusammenschrauben. Das war ja schon mal einfach, nur habe ich leider die kleinen Deckel für die Achswellenflansche nicht gekauft, warum sagt einem das denn keiner!? Aber die Dichtung für den Schaltkasten habe ich, deshalb erstmal den abdichten. Noch das neue Masseband mit Tectyl eingeweicht und das Getriebe ist fertig.

Folgt der Motor. Zylinder- und Stoßstangenmäßig sieht das ganz gut aus, allerdings leckt es am Kurbelwellendichtring, der Benzinpumpe und der Ölpumpe. Da ich bei der Gelegenheit unbedingt die Verbindungsmanschetten des Saugrohrs ausbauen und kritisch beäugen will, müssen wir ein Teil nach dem anderen abbauen und haben ruckzuck nur noch den Rumpfmotor auf dem Ständer hängen. Deshalb leert sich die Tüte mit den Motordichtungen zusehends. War auch besser, die eine Saugrohrdichtung sah schon nicht mehr so toll aus, jetzt ist alles dicht. Und auch die Manschetten vom Saugrohr sehen nach einer kombinierten Melkfett/Talkum-Behandlung aus wie NOS :D der Tag geht dann über dem Fehlen eines Ölpumpenabziehers zuende. "Die Pumpe mit leichten Schlägen mit einem Gummihammer" herauszutreiben hat nicht funktioniert, keine Ahnung welcher Schalk Herrn Etzold beim Verfassen dieser Zeile im Nacken saß.

Ach, ja: Nächstes mal mehr als eine halbe Dose Bremsenreiniger vorrätig halten.

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29.03.2014

Donnerstag habe ich die noch fehlenden Teile bei Volksteile abgeholt. Freu, freu, das Karmann-Schild ist auch da! Sieht bloß etwas merkwürdig aus, deshalb schon mal vor Ort aus der Tüte ziehen, man weiß ja nie. Und, siehe da: Der schwarze Hintergrund ist matt. Und zwar nicht bloß mattschwarz matt sondern eher blankes Plastik dunkelgrauangeschliffenschäbigschwarzmatt. Was habe ich der Vewib nur angetan? Kann denn das so schwer sein? Ich würde ja auch ohne mit der Wimper zu zucken 49 oder 59 Euro bezahlen wenn es gut gemacht wäre. So will ich es natürlich nicht. Jetzt muß ich mir antiquarisch ein echtes kaufen, was das wieder kostet!

Außerdem dabei: die Motorraumdämmatten- ja, -rohlinge ist wohl das richtige Wort. Genau wie bei den Edelstahlwänden ist da noch e t w a s Arbeit dran. Deshalb frisch ans Werk! Zeitaufwand für das Einpassen der Bitumenmatten: Bummelige anderthalb Stunden. Das lässt sich ertragen. Zumal sie wirklich gut aussehen, obwohl sie nur aus zwei aneinandergeklebten Bitumendämpfungspappen bestehen. Im original besteht die Dämpfung aus einer Art Bitumenwellpappe und ist etwa doppelt so voluminös. Da ja die Edelstahlwände noch davor kommen, spare ich mir die Ausschnitte für die serienmäßigen Laschen. Dann die Bleche. Die sind der Form der Motorraumwände nur ganz entfernt ähnlich. Dreieinhalb Stunden hat das schnibbeln und einpassen gedauert. Befestigt habe ich sie nach langem grübeln mit der neuesten Wunderwaffe im befestigungstechnischen Bereich: Einniettuckerbolzen! Klar, die achtundert Euro für die Zange sind nicht gerade geschenkt, aber das Ergebnis spricht für sich.

Schließlich sitzen die Wände. Folie runter und die ganze Pracht bewundern. Funkel, funkel! Oder soll ich es doch hochglänzend...? Aber nein, man kann schon direkt nach dem Abziehen der Folie diverse Fingerabdücke bewundern. Und der Baumwollappen hinterläßt schon beim ersten Abwischen Kratzer. Wie soll das erst nach zwei Monaten Betrieb aussehen? Deshalb kommen Exzenterschleifer und Unterbodenschutzpistole zum Einsatz. Das kommt auch gut.

Es war das erste Mal, daß ich diese Edelstahlwände eingebaut habe. Zusammengefaßt läßt sich sagen, wer die eingepasst bekommt, kann sie sich auch gleich komplett selber bauen. Wer sich also den Einbau zutraut und günstig an Edelstahl kommt, tut gut daran es mal komplett selber zu versuchen. Und eigentlich reichen auch die Pappen. Die machen im Neuzustand auch einen echt guten Eindruck. Nur sollte man sich dann die Mühe machen, die Löcher für die Befestigungslaschen einzuschneiden und a l l e Laschen zu benutzen. Denn es ist schon mehr als ein Käfer durch eine angesaugte Bitumenmatte gestorben.

Bleibt noch die Probefahrt, ich hoffe das Auto wird durch die Blechwände nicht lauter. Lassen wir uns einfach mal überraschen!

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24.03.2014

Saisonbeginn, Volksteilezeit! Motordichtsatz, Getriebesimmerringe etc. pp. Preis: schlappe 92 Euro, da kann man auch heutzutage noch einen Zweitwagen finanzieren. Allerdings gehen die Motorraumdämpfungen und Edelstahlfeuerwände extra. Wagenteile ist wohl der einzige Laden, in dem man bei 66 Euro noch eine Kostenwarnung vom Inhaber bekommt. Die Arbeit in der Automobilbranche hat mich scheinbar für Preise abgestumpft :D

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23.03.2014

Heute morgen erst mal einen kleinen Wagen für den Motor gebaut, zwecks Mobilisierung desselben. Dann habe ich die Dämmungen im Motorraum ausgebaut. Dahinter alles in Ordnung, ein Grund zur Freude! Bloß die Pappen sind echt schäbig und im Zerfall begriffen. Die müssen wohl neu. Wahrscheinlich kaufe ich auch noch so Edelstahlwände. Die müssten dann allerdings lackiert oder gepulvert werden, denn diese Hochglanzoptik ist mein Ding nicht (mehr). Oder Bodyplast...

Anschließend habe ich noch einen Schalthebel aus einem alten Getriebe ausgebaut und probehalber montiert. Schaltete aber immer noch schlecht. Also die Schaltstange raus, sie scheint zu klemmen. Auf dem Weg nach draußen flutscht sie auf einmal ganz leicht und das aufgebrachte Fett sieht auch seltsam aus. Also WD40 draufgekippt und schon schaltet es sich ganz leicht... Gibt also doch Anwendungen für die das gute, alte Silberfett nicht taugt, man glaubt es nicht. Dann noch den Schalthebel eingestellt. Keine Ahnung ob es besser geht, ohne Probefahrt schlecht zu sagen. Hoffentlich war's das, keinen Bock das Getriebe zu zerlegen!

Klopf auf Holz!

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22.03.2014

Frühling, Sonne, Cabrio!

Aber vor das Fahrvergnügen hat der Herrgott das Schrauben gestellt. Denn nach wie vor schaltet es sich schlecht, sehr schlecht. Deshalb müssen Motor und Getriebe raus, mal nach dem Rechten schauen! Ist lange her. Glücklicherweise stellt sich die Erinnerung während der Arbeit automatisch wieder ein. Abzüglich der Zeiten für Werkzeug- und Lattensuchen dauert der Motorausbau etwa 1,25 und der Getriebe ausbau etwa 0,5 Stunden. Kein schlechter Wert, zumal ich das ganze Wochenende dafür eingeplant hatte.

Also flugs die Kupplung ausgebaut. An der liegt es nicht, sieht aus wie neu. Eventuell bei dieser Gelegenheit den Kurbelwellendichtring erneuern, mal sehen. Nächster und eigentlich ja Hauptverdächtiger ist der Innenschalthebel im Schaltgehäuse. Nach der Demontage des Gehäuses präsentiert sich der Hebel anscheinend an der Flanke abgenutzt. Die Schaltklauen sind augenscheinlich in Ordnung, deshalb kommt erstmal der Hebel neu. Vor allem auch, weil mehrere Bohrungen drin sind welche recht seltsam aussehen. Wahrscheinlich Ergebnis der schon erwähnten Selbstbohraktion.

Dann den Wagenheber an Tim verliehen, er hat sich einen Drittwagen angeschafft und will die Achse rausnehmen.

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01.01.2014

Frohes neues Jahr!

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